Unsere Grundsätze                                                                                                ... durch Kunst- und Kulturprojekte Menschen verbinden

Ängste entstehen dort, wo Menschen sich fremd sind. Eine anonymisierte Masse an Asylbewerbern, die lediglich als Ursache der sogenannten Flüchtlingskrise wahrgenommen wird, sorgt für Verunsicherung und Misstrauen bei vielen Menschen. Empathie und Akzeptanz hingegen wachsen dort, wo man sich kennen und verstehen lernt.

Dort wo Flüchtlinge zu Individuen und somit zu Mitmenschen werden, mit denen man sich austauscht, gemeinsam kulturelle Projekte realisiert und sich nach den Proben auch im privaten Umfeld trifft, merken beide Seiten schnell, dass sich durch Austausch und Toleranz solide Brücken bauen lassen.     

Hierfür erfordert es eine aktive Zusammenarbeit zwischen Heimischen und Fremden. Hier ist die Kultur und auch die Kunst in ihren vielfältigen Ausdrucksformen eine bestens geeignete Helferin. Unterschiedliche Herkunft und unterschiedliche Fähigkeiten werden zu einer gegenseitigen Bereicherung führen und demonstrieren, dass sich in gemeinsamer kreativer Arbeit gegenseitiges Zutrauen und Vertrauen aufbauen lässt.

Für die Flüchtlinge würden unterschiedliche künstlerische bzw. kulturelle Aktivitäten eine Herausforderung darstellen, ihr Können einzusetzen. „Fördern durch Herausforderung“ gehört zu einem der Grundgedanken. Für die deutschen Akteure wird es dabei interessant sein zu lernen, wie der Fremde mit unserer Kultur umgeht, und wir unter deren Aspekt unsere eigene Kultur neu entdecken können.

Aus diesem interkulturellen Miteinander werden sich langfristige und nachhaltige Strukturen bilden lassen, und zwar mit Hilfe und den Impulsen der zu uns gekommenen Flüchtlinge.

Ein Teil der Arbeit besteht natürlich auch in der Orientierungshilfe für Asylsuchende und deren Beratung auf vielerlei für sie relevanten Gebieten. Die Vernetzung und der Austausch mit anderen Organisationen ist hierbei ein wichtiger und sinnvoller Weg.